Behandlung & Expertise
Pflastersteinkinn behandeln:
Maximale Sicherheit für Ihr Profil
Sicherheit ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer präzisen Analyse der Gesichtsanatomie. Ein unruhiges Kinn, das sich beim Sprechen oder Lachen wie eine Orangenhaut zusammenzieht, beeinträchtigt oft die gesamte Ausstrahlung und lässt das Gesicht angespannt wirken. Dieses Phänomen, bekannt als Pflastersteinkinn oder Erdbeerkinn, ist meist kein reines Hautproblem, sondern Ausdruck eines überaktiven Muskels. In unserer Praxis in München-Ottobrunn setzen wir auf sanfte Methoden, die Ihre Mimik beruhigen und Ihnen ein harmonisches, entspanntes Erscheinungsbild zurückgeben.

Das Wichtigste in Kürze zum Pflastersteinkinn
Ursachenanalyse
Das Pflastersteinkinn entsteht primär durch eine Hyperaktivität des Musculus mentalis, der die Haut bei Mimik punktuell einzieht und so die typische, unebene „Erdbeerstruktur“ erzeugt.
Wirkungsweise
Gezielte Injektionen von Botulinumtoxin blockieren vorübergehend den Botenstoff Acetylcholin an der Nervenendplatte, wodurch sich die Kinnoberfläche innerhalb von 10 bis 14 Tagen sichtbar glättet.
Kombinationsvorteil
Bei sehr tiefen Kinnquerfalten oder sichtbarem Volumenverlust erzielt eine Kombinationstherapie aus Botox® und Hyaluron-Fillern die stabilsten und ästhetisch ansprechendsten Langzeitergebnisse.

Das sagt Dr. med. Dirk Tschauder zum Pflastersteinkinn
Eine glatte Kinnoberfläche ist das Resultat einer präzisen Balance zwischen gezielter Muskelentspannung und der Bewahrung Ihrer natürlichen Mimik. Unser Ziel ist ein Ergebnis, das Sie nicht nur jünger, sondern vor allem gelassener wirken lässt.
Pflastersteinkinn (Erdbeerkinn) mit Botox® behandeln:
Was wirklich dahintersteckt – und wann die Therapie sinnvoll ist
Unebenheiten am Kinn, die sich bei bestimmten Bewegungen plötzlich „körnig“ oder wie eine kleine Orangenhaut zeigen, verunsichern viele Menschen. Häufig taucht dabei schnell ein Begriff auf, der sehr bildhaft ist: Pflastersteinkinn – auch Erdbeerkinn genannt. Gemeint ist eine typische Oberflächenstruktur am Kinn, die vor allem durch Muskelaktivität entsteht.
Die gute Nachricht: Wenn tatsächlich ein überaktiver Kinnmuskel (Musculus mentalis) die Ursache ist, lässt sich das Erscheinungsbild in vielen Fällen mit Botulinumtoxin (umgangssprachlich: Botox®) deutlich beruhigen. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Ist es bei Ihnen wirklich muskelbedingt – oder steckt etwas anderes dahinter? Genau diese Unterscheidung ist der Schlüssel zu einer passenden, sicheren Behandlung.
Alles auf einen Blick zum Pflastersteinkinn (Erdbeerkinn)
Problem
Unruhige, „gekräuselte“ Kinnhaut (Pflastersteinkinn/Erdbeerkinn), meist durch unbewusste Mimik bzw. Anspannung verursacht.
Häufige Ursache
Hyperaktivität des Musculus mentalis (Kinnmuskel).
Therapieoption
Botulinumtoxin zur Entspannung des Muskels.
Wirkungseintritt
Schrittweise, typischerweise innerhalb weniger Tage, mit voller Wirkung nach ca. 10–14 Tagen.
Haltbarkeit
Häufig mehrere Monate; individuell unterschiedlich.
Ausfallzeit
In der Regel keine; kleine Hämatome/Schwellungen sind möglich.
Wichtig
Bei tiefer Kinnquerfalte oder Volumenverlust kann eine Kombination (z. B. Botulinumtoxin + Hyaluron) sinnvoll sein.
Was ist ein Pflastersteinkinn – und warum heißt es auch Erdbeerkinn?
Beim Pflastersteinkinn wirkt die Haut am Kinn uneben, leicht eingezogen und „körnig“. Viele Betroffene beschreiben es als Orangenhaut oder „Peau d’orange“ am Kinn. Der Begriff Erdbeerkinn wird häufig synonym verwendet.
Wichtig ist: Dieses Muster ist in vielen Fällen kein Zeichen „schlechter Haut“, sondern ein muskuläres Phänomen.
Typischerweise wird die Struktur deutlicher, wenn Sie:
-
sprechen, -
den Mund spitzen, -
„schmollen“, -
die Lippen fest zusammenpressen, -
oder emotional reagieren (z. B. angespannt sind).
Warum entsteht das Pflastersteinkinn? Der Musculus mentalis als häufige Ursache
Der Musculus mentalis liegt zentral am Kinn und ist maßgeblich daran beteiligt, die Unterlippe anzuheben und das Kinn zu „spannen“. Bei manchen Menschen arbeitet dieser Muskel zu stark oder in bestimmten Situationen überkompensiert. Dann zieht er die Haut am Kinn punktuell nach oben – und es entsteht die typische, unruhige Oberfläche.
Woran Sie eine muskelbedingte Ursache oft erkennen
Was ebenfalls „Kinn-Unebenheiten“ machen kann (und anders behandelt wird)

Wie Botulinumtoxin wirkt – verständlich erklärt, aber medizinisch korrekt
Botulinumtoxin (meist Typ A) ist ein Arzneistoff, der in der Ästhetischen Medizin seit Jahrzehnten eingesetzt wird. Die Wirkung spielt sich an der Nervenendplatte ab – also dort, wo ein Nerv ein Signal an den Muskel weitergibt.
Damit sich ein Muskel zusammenzieht, muss der Nerv einen Botenstoff freisetzen: Acetylcholin. Dieses Acetylcholin „überbrückt“ sozusagen den Kontakt zwischen Nerv und Muskel.
Botulinumtoxin setzt genau hier an:
- Es wird in sehr kleinen Mengen in den Zielmuskel gegeben.
- In der Nervenendigung beeinflusst es die Freisetzung von Acetylcholin.
- Vereinfacht gesagt: Der Nerv kann das „Anspannen“-Signal nicht mehr so stark übertragen.
Auf molekularer Ebene spaltet Botulinumtoxin Typ A ein Eiweiß (SNAP‑25), das für die Ausschüttung von Acetylcholin benötigt wird. Dadurch wird der Muskel vorübergehend entspannt.
Für das Pflastersteinkinn/Erdbeerkinn bedeutet das:
Wenn der Musculus mentalis nicht mehr permanent „überzieht“, glättet sich die Oberfläche in vielen Fällen sichtbar. Die Haut wirkt ruhiger, die Oberfläche des Kinns harmonischer, ohne dass die natürliche Mimik „eingefroren“ sein muss – vorausgesetzt, die Behandlung ist anatomisch präzise und individuell dosiert.


Pflastersteinkinn mit Botox® behandeln: Für wen ist das sinnvoll?
Eine Botulinumtoxin-Behandlung ist besonders dann eine Option, wenn…
- die Unebenheiten klar bewegungsabhängig sind,
- der Musculus mentalis bei Mimik deutlich arbeitet,
- und keine primär entzündliche Hauterkrankung als Hauptursache im Vordergrund steht.
Wann Botox® allein oft ausreicht
Wenn die Oberfläche hauptsächlich durch den Muskel „zerknittert“ wirkt, reicht eine gezielte Entspannung des Mentalis häufig aus, um das Erscheinungsbild deutlich zu beruhigen.
Wann eine Kombination sinnvoll sein kann (z. B. Botox® + Hyaluron)
Bei manchen Menschen liegt zusätzlich vor:
- eine ausgeprägte Kinnquerfalte,
- ein Volumenmangel,
- oder eine strukturelle Veränderung der Kinnkontur.
Dann kann Botulinumtoxin zwar die Muskelkomponente lösen, aber die Falte oder die Kontur bleibt teilweise bestehen. In solchen Fällen kann eine Kombination sinnvoll sein – beispielsweise eine ergänzende Behandlung mit Hyaluron (Filler) zur Unterstützung von Volumen oder Kontur.

Ablauf der Behandlung bei Dr. Tschauder: Was Sie typischerweise erwartet
Eine Botulinumtoxin-Behandlung am Kinn ist in der Regel kurz, aber die Qualität hängt stark von der Voruntersuchung und der präzisen Planung ab.
Ärztliche Analyse: Muskel oder Haut?
Im Gespräch und bei der Untersuchung wird unter anderem geprüft:
- Wann und wie stark zeigt sich die Unebenheit?
- Wie aktiv ist der Musculus mentalis bei verschiedenen Mimiken?
- Gibt es Hinweise auf Volumenverlust, eine tiefe Querfalte oder andere Ursachen?
- Welche Erwartungen haben Sie – und was ist realistisch?
Diese Einordnung ist entscheidend, damit Sie nicht „am Problem vorbei“ behandelt werden.
Behandlung: kurz, gezielt, planbar
Die Injektionen erfolgen mit sehr feinen Nadeln. Viele Patienten empfinden das eher als kurze Pieksreize. Eine Betäubung ist am Kinn meist nicht notwendig, kann aber bei Bedarf besprochen werden.
Direkt nach der Behandlung
Sie sind in der Regel sofort wieder alltagstauglich. Leichte Rötungen, kleine Schwellungen oder selten kleine Hämatome können auftreten und klingen meist schnell ab.
Wann wirkt Botox® am Kinn – und wie lange hält das Ergebnis?
Botulinumtoxin wirkt nicht sofort. Der Muskel wird nicht „ausgeschaltet“, sondern über Tage schrittweise entspannter.
- Erste Veränderungen bemerken viele nach wenigen Tagen.
- Die volle Wirkung zeigt sich häufig nach etwa 10 bis 14 Tagen.
Wie lange das Ergebnis anhält, ist individuell. Häufig bewegt sich die Wirkdauer im Bereich von mehreren Monaten. Faktoren sind u. a. Muskelaktivität, Stoffwechsel, Dosierung und die individuelle Reaktionslage.

Risiken & Nebenwirkungen: Transparenz nimmt Druck aus dem Thema
Auch wenn Botulinumtoxin bei fachgerechter Anwendung als etabliert gilt, bleibt es eine medizinische Behandlung mit möglichen Nebenwirkungen. Gerade am Kinn ist Erfahrung wichtig, weil der Bereich funktionell sensibel ist.
Typische, meist vorübergehende Reaktionen:
- kleine Hämatome
- Rötung oder lokale Schwellung
- Druckgefühl oder leichte Empfindlichkeit
Selten kann es – je nach individueller Anatomie und Reaktion – zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung der Kinn- oder Unterlippenfunktion kommen (z. B. ungewohntes Gefühl beim Sprechen). Genau deshalb sind Anatomiekenntnis, saubere Indikationsstellung und eine konservative Dosierungsstrategie so relevant.
Wer sollte Botox® am Kinn nicht durchführen lassen?
Kontraindikationen müssen im ärztlichen Gespräch geklärt werden. Typische Gründe, die gegen eine Behandlung sprechen oder besondere Vorsicht erfordern, sind:
- Schwangerschaft und Stillzeit
- bestimmte neuromuskuläre Erkrankungen (z. B. Myasthenie-Syndrome)
- akute Infektionen/Entzündungen im Behandlungsareal
- bekannte Überempfindlichkeit gegen Bestandteile des Präparats
- relevante Gerinnungsstörungen oder bestimmte blutverdünnende Therapien (Abklärung erforderlich)
Eine seriöse Praxis fragt diese Punkte strukturiert ab, bevor behandelt wird.

Verhalten nach der Injektion: Was unterstützt ein ruhiges Abheilen?
Die Empfehlungen können je nach Fall leicht variieren. Häufig werden folgende Punkte für die ersten Stunden bis Tage genannt:
- Am Behandlungstag nicht stark massieren oder drücken
- Sportliche Höchstbelastung am selben Tag eher vermeiden
- Saunagänge/Hitzeextreme kurzzeitig reduzieren
- Make-up nach Bedarf, wenn die Haut unauffällig ist
Kosten: Wovon hängt der Preis bei einem Pflastersteinkinn ab?
Die Kosten für eine Behandlung des Pflastersteinkinn mit Botulinumtoxin sind nicht pauschal festlegbar, da jeder Behandlungsplan individuell auf die Anatomie des Patienten abgestimmt wird. Die finalen Kosten setzen sich meist aus folgenden Faktoren zusammen:
- Ausprägung und Aktivität: Wie stark ist der Musculus mentalis (Kinnmuskel) ausgeprägt?
- Zusatzbefunde: Liegt zusätzlich eine tiefe Kinnquerfalte oder ein Volumenverlust vor, der mitbehandelt werden sollte?
- Material und Aufwand: Die benötigte Produktmenge sowie die Komplexität des Eingriffs.
- Nachsorge: Ist eine Kontrolle oder eine ergänzende Nachbehandlung bereits im Preis enthalten?
Eine seriöse Praxis bietet Ihnen immer eine transparente Preisaufklärung im Beratungsgespräch an – inklusive der Klärung, ob eine Kombinationstherapie (z. B. mit Hyaluron) für ein optimales Ergebnis sinnvoll ist.
💡 Tipp zur Budgetplanung
Um vorab eine konkrete Vorstellung der preislichen Gestaltung zu bekommen, können Sie bequem unseren Botox® Kosten Rechner nutzen. Dieser hilft Ihnen dabei, die voraussichtlichen Investitionen basierend auf Ihren Wünschen individuell zu kalkulieren.

Häufige Fragen (FAQ) zum Pflastersteinkinn / Erdbeerkinn
Was ist der Unterschied zwischen Erdbeerkinn und Pflastersteinkinn?
Meist werden beide Begriffe synonym verwendet. In der Praxis geht es um die gleiche Beobachtung: eine unruhige, dellenartige Kinnoberfläche, häufig durch den Musculus mentalis getriggert.
Warum wird die Struktur beim Sprechen oder Schmollen stärker?
Weil dabei der Musculus mentalis und umliegende Muskeln aktiv werden. Wenn der Mentalis überproportional zieht, „kräuselt“ sich die darüberliegende Haut stärker.
Wie schnell wirkt Botox® am Kinn?
Der Effekt baut sich schrittweise auf. Viele bemerken nach einigen Tagen Veränderungen, die volle Wirkung zeigt sich häufig nach etwa 10–14 Tagen.
Wie lange hält das Ergebnis?
Das ist individuell. Häufig hält die Wirkung mehrere Monate an. Faktoren sind u. a. Muskelstärke, Stoffwechsel und die gewählte Strategie.
Reicht Botox® allein aus oder braucht man Hyaluron dazu?
Wenn die Ursache überwiegend muskulär ist, reicht Botulinumtoxin oft aus. Bei tiefer Querfalte oder Volumenverlust kann eine ergänzende Hyaluron-Behandlung sinnvoll sein.
Dauert die Behandlung lange und bin ich danach direkt alltagstauglich?
Die Injektion selbst ist meist kurz. In der Regel sind Sie direkt wieder gesellschaftsfähig. Kleine Hämatome oder leichte Schwellungen sind möglich.
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Am häufigsten sind kleine Blutergüsse, Rötung oder lokale Schwellung. Selten können vorübergehende funktionelle Veränderungen im Kinn-/Unterlippenbereich auftreten.
Für wen ist die Behandlung nicht geeignet?
Schwangerschaft/Stillzeit und bestimmte neuromuskuläre Erkrankungen sind typische Ausschlussgründe. Auch akute Entzündungen im Areal sollten vorher abheilen.
Was kostet Botox® gegen Pflastersteinkinn?
Der Preis hängt von Ausprägung, Aufwand und ggf. Kombinationen ab. Eine seriöse Einschätzung ist nach Untersuchung möglich.
Woran erkenne ich einen erfahrenen Behandler für das Kinn?
Achten Sie auf ärztliche Qualifikation, transparente Aufklärung, eine saubere Analyse der Ursache (Muskel vs. Struktur) und eine realistische Einschätzung dessen, was erreichbar ist.
Fazit: Ruhige Kinnoberfläche beginnt mit der richtigen Diagnose
Das Pflastersteinkinn/Erdbeerkinn ist häufig ein muskelgetriggertes Phänomen. Wenn der Musculus mentalis die Hauptrolle spielt, kann Botulinumtoxin die Kinnoberfläche in vielen Fällen sichtbar beruhigen. Entscheidend ist, dass zuerst klar ist, was die Unebenheit verursacht – und ob Botox® allein reicht oder eine Kombination sinnvoller ist.
Beratung & Termin bei Dr. Tschauder
(München-Ottobrunn)
Wenn Sie Ihr Kinn als „unruhig“ erleben und wissen möchten, ob ein Pflastersteinkinn / Erdbeerkinn muskelbedingt ist, lässt sich das in einer ärztlichen Analyse gut einordnen.
- Praxisadresse: Roseggerstr. 53, 85521 München-Ottobrunn
- Telefon: +49 89 12 47 53 77
- E-Mail: praxis@dr-tschauder.de
